Für den ROAS teilen Sie den Umsatz durch die Werbeausgaben: 4.200 USD Umsatz bei 1.200 USD Werbeausgaben ergeben 3,5x. Der ROI ist der ROAS minus eins, hier 250 %. Der Break-even-ROAS ist 1 geteilt durch Ihre Bruttomarge. Bei 42 % Marge liegt er bei 2,38x: Mit 3,5x blieben also 564 USD übrig. Bei 25 % liegt er bei 4x, und dieselbe Kampagne machte 150 USD Verlust.
Sie erhalten drei Kennzahlen: den ROAS als Faktor, den ROI als Prozentwert und, sobald Sie Ihre Bruttomarge ergänzen, den Break-even-ROAS. Er zeigt, ob die Kampagne Gewinn gemacht hat.
Ihre Ergebnisse
ROAS, ROI und der Break-even-Faktor für Ihre Marge
Der ROAS setzt Ihren Umsatz ins Verhältnis zu dem Betrag, den Sie an die Plattform gezahlt haben. Warenkosten, Versand und Gebühren bleiben außen vor. Deshalb können zwei Werbekonten denselben ROAS von 3,5x ausweisen, obwohl nur eines Gewinn macht.
Diese Ergebnisse erhalten Sie:
- ROAS als Faktor. Umsatz geteilt durch Werbeausgaben: 3,5x bedeutet, dass für jeden ausgegebenen Dollar 3,50 USD zurückkamen.
- ROI als Prozentwert. Umsatz minus Werbeausgaben, geteilt durch Werbeausgaben. Das ist immer der ROAS minus eins: 3,5x entsprechen also 250 % ROI, nicht 350 %.
- Break-even-ROAS. Eins geteilt durch Ihre Bruttomarge. Darunter macht die Kampagne Verlust, egal wie gut der Faktor aussieht.
Der Faktor allein reicht nicht aus, um die Rentabilität zu beurteilen: Vergleichen Sie ihn mit Ihrer Marge.
So funktioniert’s
ROAS-Rechner: drei Schritte
Umsatz eingeben
Geben Sie den Umsatz für einen Zeitraum ein: eine Woche, einen Monat oder die gesamte Kampagnenlaufzeit. Kommas als Tausendertrennzeichen und ein $-Zeichen sind erlaubt: Die Eingaben 4,200 und $4,200.00 in englischer Zahlenschreibweise werden gleich interpretiert.
Werbeausgaben ergänzen
Verwenden Sie die Ausgaben aus demselben Zeitraum und denselben Kampagnen. Das Ergebnis erscheint während der Eingabe.
Bruttomarge ergänzen
Geben Sie 42 ein. Die Ergebniskarten zeigen dann den Faktor, den Sie übertreffen müssen, und den Gewinn oder Verlust nach Werbeausgaben. Lassen Sie das Feld leer, weisen die Karten darauf hin, dass noch keine Bewertung möglich ist.
Beide Zahlen müssen sich auf denselben Zeitraum beziehen, sonst ist das Verhältnis nicht aussagekräftig.
ROAS vs. ROI
ROAS, ROI und MER: drei Kennzahlen, die oft gleichgesetzt werden
ROAS ist Umsatz geteilt durch Werbeausgaben. Bei 1.200 USD Werbeausgaben und 4.200 USD Umsatz beträgt er 3,5x: 3,50 USD pro eingesetztem Dollar. Da es sich um ein Verhältnis handelt, kürzt sich die Währung heraus.
Der ROI, wie er in Reports angegeben wird, ist Umsatz minus Werbeausgaben, geteilt durch Werbeausgaben, in Prozent. Er entspricht damit dem ROAS minus eins: 3,5x sind 250 % ROI.
MER oder Blended ROAS teilt den gesamten Umsatz durch sämtliche Marketingausgaben. Diese Kennzahl gilt für das gesamte Konto; Media Buyer optimieren dagegen den Kampagnen-ROAS.
Die drei Kennzahlen im Vergleich
| Kennzahl | Formel | Im Rechenbeispiel |
|---|---|---|
| ROAS | Umsatz ÷ Werbeausgaben | 4.200 ÷ 1.200 = 3,5x |
| ROI wie üblicherweise in Reports angegeben | (Umsatz − Werbeausgaben) ÷ Werbeausgaben | 3.000 ÷ 1.200 = 250 % |
| ROI auf Rohertragsbasis | (Umsatz × Marge − Werbeausgaben) ÷ Werbeausgaben | Bei 42 % Marge: 564 ÷ 1.200 = 47 % |
| MER (Blended ROAS) | Gesamter Umsatz ÷ sämtliche Marketingausgaben | Auf Kontoebene; wird auf dieser Seite nicht berechnet |
Rechenbeispiel
Derselbe ROAS von 3,5x: einmal Gewinn, einmal Verlust
Eine Kampagne gibt 1.200 USD aus und erzielt 4.200 USD Umsatz: Der ROAS beträgt 3,5x, der ROI 250 %.
Bei 42 % Bruttomarge ergeben die 4.200 USD einen Rohertrag von 1.764 USD. Nach Abzug der 1.200 USD Werbeausgaben bleiben 564 USD übrig. Der Break-even lag bei 1 ÷ 0,42 = 2,38x.
Bei 25 % Marge ergibt derselbe Umsatz 1.050 USD Rohertrag. Denen stehen 1.200 USD Werbeausgaben gegenüber: Das ergibt 150 USD Verlust bei einem Break-even von 4x.
Gleicher Umsatz, gleiche Ausgaben, gleicher Faktor, gegenteilige Ergebnisse: Die Marge hat den Unterschied gemacht.
4.200 USD Umsatz bei 1.200 USD Werbeausgaben
| Bruttomarge | Break-even-ROAS | Rohertrag nach Werbeausgaben | Bei 3,5x |
|---|---|---|---|
| 42 % | 2,38x | 564 USD | Über Break-even |
| 25 % | 4x | −150 USD | Unter Break-even |
Guter ROAS
Was ist ein guter ROAS? Ihre Marge bestimmt den Break-even
Ein guter ROAS liegt deutlich über Ihrem Break-even. Diesen erreichen Sie bei 1 ÷ Bruttomarge. Bei 30 % Marge sind das 3,33x; bei 80 % decken bereits 1,25x die Werbeausgaben.
Ignorieren Sie deshalb Benchmarks anderer Unternehmen. Bei 60 % Marge erreichen Sie mit 1,67x den Break-even, und 3x bringen einen soliden Gewinn – egal, welchen Wert ein Wettbewerber nennt.
Der Break-even ist die Untergrenze, nicht das Ziel. Er deckt die Kosten jedes Verkaufs, aber nicht Ihre Fixkosten. Planen Sie deshalb genügend Abstand nach oben ein, um auch diese zu decken.
Break-even-ROAS nach Bruttomarge
| Bruttomarge | Break-even erreicht bei |
|---|---|
| 20 % | 5x |
| 25 % | 4x |
| 30 % | 3,33x |
| 40 % | 2,5x |
| 50 % | 2x |
| 60 % | 1,67x |
| 80 % | 1,25x |
Limits
Limits der kostenlosen Version
Der Rechner läuft in Ihrem Browser – ohne Nutzungslimit und ohne Konto. Wir speichern Ihre Zahlen nicht. Sie können also bedenkenlos echte Zahlen aus Ihrem Werbekonto eingeben.
Warum Marketer den Rechner nutzen
Den nötigen ROAS kennen, bevor Sie das Budget skalieren
Marketer nutzen den Rechner, um vor dem Skalieren ihre Untergrenze zu kennen. Der Werbeanzeigenmanager zeigt den Kauf-ROAS, aber die Marge, die er übertreffen muss, steht in Ihrer eigenen Buchhaltung.
Ein Media Buyer im E-Commerce prüft den Abstand zum Break-even, bevor er ein Budget erhöht. Eine Kampagne knapp über dem Break-even kann sich beim Skalieren keinen Effizienzverlust leisten; eine Kampagne mit dem doppelten Break-even-ROAS schon.
Eine Agentur vereinbart damit vor dem Start einen Zielwert. „Wir streben 4x an“ sagt ohne die Marge nichts aus. „Ihr Break-even liegt bei 3,33x, und wir streben einen höheren Wert an“ hat auch nach einer schlechten Woche noch Bestand.
Keine Kennzahl erklärt, warum eine Kampagne bei 2x und eine andere bei 5x liegt. Die Antwort steckt im Creative und im Angebot.
Mehr erreichen mit Spytrend
Lang laufende Anzeigen und Ihr nötiger ROAS im Blick
Diese Seite zeigt Ihnen Ihre Untergrenze. Spytrend zeigt Ihnen Anzeigen, für die Werbetreibende weiter bezahlt haben.
Spytrend ist eine Ad-Intelligence-Plattform für Facebook- und TikTok-Werbung: ein vollständiges Anzeigenarchiv über fünf Jahre, per KI in 33 Geschäftskategorien eingeordnet. Jeder Werbetreibende wird in einer einzigen Karte zusammengefasst – alle Anzeigen, Seiten, Domains und Länder an einem Ort.
Zwei Aufgaben, die keine Kennzahl übernimmt
- Die Lücke zum Break-even schließen. Bei 3,5x und einem Break-even von 4x steckt der fehlende halbe ROAS-Punkt selten im Gebot. Er steckt im Hook und im Angebot. Anzeigen, die monatelang liefen, zeigen, welche Angles sich bewährt haben.
- Ein Ziel festlegen, das Ihr Kunde vertreten kann. Bevor Sie einen ROAS versprechen, prüfen Sie, in welche Angebote der Markt weiter investiert und wie lange die zugehörigen Anzeigen aktiv bleiben. Ein darauf gestütztes Ziel ist eine Prognose, keine Hoffnung.
Vom Break-even zu lang laufenden Anzeigen in drei Schritten
- Abstand berechnen. Ziehen Sie Ihren aktuellen ROAS vom Break-even-ROAS ab, den diese Seite für Sie berechnet hat.
- Lang laufende Anzeigen finden. Suchen Sie nach der Marke oder Domain eines Wettbewerbers und beschränken Sie die Auswahl auf Anzeigen, die mindestens 90 Tage liefen.
- Das Angebot prüfen, nicht das Gebot. Vergleichen Sie deren Hooks, Angebote und Landingpages mit Ihren eigenen und passen Sie den für Ihre Marge geeigneten Angle an.
So starten Sie
Erstellen Sie ein kostenloses Konto und suchen Sie nach einer Marke oder Domain, mit der Sie konkurrieren. Mit einem kostenlosen Konto erhalten Sie Zugriff auf die Anzeigenbibliothek; kostenpflichtige Tarife bieten zusätzlich neue Anzeigen und sämtliche Filter.